Arbeitsgruppe: Pädagogische Maßnahmen und schulische Handlungsketten
Station 3: Präventive Maßnahmen – vom Bedarf zum Angebot
Phase 1
Worum es geht
Phase 2
Bestandsaufnahme
Phase 3
Anwendung in Clama
Phase 4
Präventionsvorhaben
Zielsetzung der Station
Worum es geht
In dieser Station schaut ihr auf eure Schule als Ganzes:
- welche Präventionsangebote es bei euch schon gibt und auf welchen Ebenen,
- was eure Daten in Clama über Bedarfe in einzelnen Klassen und in der ganzen Schule verraten,
- welche Präventionsvorhaben ihr daraus ableitet. Sie werden euer Vorschlag fürs Abschlussplädoyer.
- Primärprävention richtet sich an alle Kinder, bevor etwas passiert. Beispiele: Sozialkompetenztraining für alle Klassen, Klassenrat, Streitschlichtung.
- Sekundärprävention setzt dort an, wo sich Bedarfe oder Auffälligkeiten zeigen, z. B. ein Training gezielt für eine Klasse mit vielen körperlichen Übergriffen.
- Tertiärprävention greift nach Vorfällen, damit sie sich nicht wiederholen. Das habt ihr in Station 1 erarbeitet: Reflexion, Individualziele, Wiedergutmachung.
Datenbasierte Prävention bewegt sich vor allem im sekundären Bereich. Angebote werden nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern gezielt dort eingesetzt, wo sie gebraucht werden.